Georg Quedens

Ein Amrumer Seemannsgrab in der Ferne

“Jammerbucht” heißt im nördlichen Jütland eine Meeresbucht am Skagerak. Der Name mahnt an die zahlreichen Strandungsfälle und die zahlreichen Toten, verursacht durch Stürme unter den Segelschiffen, die, vom Atlantik, von England oder Hamburg kommend, um das dänische Nordkap “Skagen” herum in die Ostsee wollten. Und eben südlich davon, schon an der Nordseeküste liegend, hinter den Stranddünen ein kleiner Ort mit …

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Naturparadies Wittdüner Südspitze

  Die äußerste Amrumer Südspitze ist eine Gegend mit vorwiegendem Beton, nämlich der Strandpromenade und der Uferschutzmauer rundum, und mit den mächtigen, aus Basalt und Feldsteinen gebildeten Buhnen, um die Gezeitenströmung mit ihren Wattenströmen von der unmittelbaren Uferzone abzuleiten. Aber es gibt wohl keinen anderen Ort auf der Insel mit einem ähnlich lebhaften Panorama. Einige Male täglich kommen die Fähren …

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Seeschwalben sind nur Sommergäste

  Sie kommen spät, wenn Graugänse schon Junge führen, Kiebitze und Stockenten seit einigen Wochen brüten und die Möwen in den Inseldünen während der Hochwasserzeit ihre baldigen Brutplätze besetzt haben. Und dass sie gekommen sind, verriet bis vor einigen Jahren der Star, den es damals noch in jedem Dorfgarten gab, wo er vor Nistkästen oder Baumhöhlen sang, um einen Brutplatz …

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Der Große Brachvogel – ein Kleinod der Amrumer Vogelwelt

  Eine unvergleichliche Stimmung am Amrumer Watt. Es ist windstill und nachtdunkel. Im Osten, über Utersum, steigt der Vollmond in den Himmel und widerspiegelt sich in den feuchtglänzenden Wattenflächen. Es ist Vorfrühling, und in der hellsichtig gewordenen Landschaft eilen die aus dem Süden zurückkehrenden Vögel als dunkle Gestalten bei Ebbezeit auf dem Schlick umher. Es sind Strandläuferarten und Wildenten und …

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“Kaiserhof” – vom Luxushotel zum Schullandheim

  Die Lage und die Aussicht sind einmalig. Hoch über dem Wittdüner Strand und Kniep, mit Blick über die Halligen bis Pellworm und südwärts fast bis Helgoland, thront ein gewaltiges Gebäude, das heute das älteste des Ortes ist, noch unmittelbar aus den Gründungsjahren des Seebades auf der Amrumer Südspitze stammend, und das, als es in den Jahren 1892/93 errichtet wurde, …

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In Nebel – ein historisches Gebäude vor dem Ende

  “Die Gemeinde Nebel auf Amrum plant den Abriss und Neubau des bestehenden “Haus des Gastes””, heißt es in einer kürzlich erschienenen Anzeige der Gemeinde, “(…) und für den Neubau ist ein offener, zweiphasiger Planungswettbewerb vorgesehen, mit dem Ziel, den besten Lösungsvorschlag zu erhalten”. Für den Neubau werden vier Millionen Euro veranschlagt. In dieser Anzeige, wie auch in den vorherigen …

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Mord an Bord

  In Zusammenhang mit dem Beitrag “Mord und Totschlag auf Amrum” steht ein anderer Kriminalfall, der sich zwar nicht auf Amrum abgespielt hat, aber doch mit der Inselgeschichte in unmittelbarem Zusammenhang steht. Es geht um einen Doppelmord, geschehen auf einer Schiffsreise im Sommer 1924 an einem Schiffer und seinem Steuermann auf See zwischen Amrum und Hamburg, wohin das Schiff mit …

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Amrum blieb deutsch

  Vor 100 Jahren, am 14. März 1920, fand in unserer Heimat ein politisches Ereignis statt, dessen Ausgang zu einer tiefgreifenden Veränderung der Lebensverhältnisse auf unserer Insel geführt hätte, wenn ein anderes Ergebnis zu verzeichnen gewesen wäre. Es ging um nichts weniger als um die staatliche Zugehörigkeit bei der Abstimmung im deutsch-dänischen Grenzraum. Die Abstimmung betraf den nördlichen Teil von …

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Mord und Totschlag auf Amrum

  Das kann es hier doch wohl nicht geben! Im idyllischen Nachbarschafts- und Gemeinschaftsleben, weit weg von den Einbrechern, Drogen- und Bandenkriegen in Berlin, Frankfurt oder Köln! Und doch! Auch auf der abseits liegenden, gesellschaftlich weitestgehend wohlgeordneten Insel geht und ging es heute wie früher wie andernorts “menschlich” zu. Zwar schrieb die Gemeindevertretung der Insel Amrum am 3. September des …

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Schrotflinte und Autoräder – im Heu versteckt

    Amrum im Jahre 1945. Noch träumen die zahlreichen Anhänger des “Führers” auf Amrum (eine Frau in Norddorf bekundete gar, dass sie sich “für den Führer kreuzigen lassen” würde) von den “Wunderwaffen” und dem “Endsieg”. Aber die fast täglichen Bomberflotten der Allierten, die am Himmel über Amrum zum Bombardieren der Großstädt im Deutschen Reich einfliegen, nahezu ungehindert, weil die …

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