Kirchenkampf ist ein böses Wort und erinnert an die Zeit des Nationalsozialismus als sich in den 1930er Jahren ein “Kampf” zwischen den Nazis und der Kirche entwickelte. Die Nationalsozialisten versuchten, die Kirche wie alle anderen Institutionen auf ihre unmenschliche Ideologie “gleichzuschalten”, als Teile der Kirche sich als “Bekennende Kirche” zum Widerstand entschlossen und mit Verfolgung und Schauprozessen überzogen wurden. …
zum ArtikelGeorg Quedens
Nilgans und Löffler – zwei neue Brutvögel auf Amrum
Innerhalb der Natur meldet die Vogelwelt seit jeher die größten Veränderungen. Vögel sind dank ihrer Flugfähigkeit die beweglichsten Lebewesen auf der Erde. Sie überwinden kurzfristig Zeitzonen und Kontinente, unabhängig von ihrer Eigenschaft als Zugvögel. In unserer engen Heimat gehört zu den auffälligsten Erscheinungen aus jüngerer Zeit die unfassbare Ausbreitung der Wildgänse. So war z. B. für die nach Osten …
zum ArtikelNachruf: Theo Heini
Als Theo Heini war er auf Amrum und in der Welt bekannt. Richtig hieß er Theodor Heinrich Kölzow, und der Familienname deutet auf die Herkunft aus dem Osten hin. Eben nach 1890 kam der Großvater, geboren 1873 in Rostock, als Maurer und “Handwerksbursche” nach Amrum. Louis Kölzow fand hier im Zuge des “Baubooms” des seit 1890 begründeten Fremdenverkehrs mit …
zum ArtikelFriedrich F. Stuck – ein Amrumer Kapitän in Hamburg
Amrum war in früheren Jahrhunderten die Insel der Seefahrer. Noch heute erinnern zahlreiche Grabsteine auf dem historischen Friedhof der St. Clemens-Kirche an diese oft tragische und dramatische, aber auch großartige Zeit, als inselfriesische Seefahrer als Walfänger in das Eismeer fuhren oder zu den fernsten Häfen in Ostasien und Südamerika segelten, um Gewürze und andere Spezialitäten oder Salpeter und Vogeldung …
zum ArtikelDer treue Ganter
Amrum ist seit einigen Jahren die Insel der Wildgänse. Diese bevölkern mit jeweils 2000 bis 3000 Ringel- und Nonnengänsen vom Frühherbst bis zum Beginn des Sommers die Insel und äsen als reine Vegetarier auf den relativ kleinen Flächen der Salzwiesen, nämlich auf “Eer” zwischen Asphaltdeich und Nordspitze, im Annland und auf der Niederung im nördlichen Nebel. Weil aber diese …
zum ArtikelDieter Kalisch – Abschied von der Odde
Das Heft “Seevögel” ist ein seit etlichen Jahren vom Seevogelschutzverein Jordsand mit jährlich einigen Ausgaben publiziertes Magazin über die Arbeit des Vereins und Ereignisse aus den insgesamt 22 Schutzgebieten an Nordsee, Ostsee und Elbe. Eines der wichtigsten, vor allem von den Besucherzahlen her bedeutendes Schutzgebiet ist die Amrumer Odde, seit 1936 “Seevogelfreistätte”, so damals genanntes Natur- und Vogelschutzgebiet. …
zum ArtikelEulen auf Amrum
Amrum ist eigentlich keine Euleninsel. Trotz umfangreichen Waldbestandes konnte die in Deutschland bzw. Europa häufigste Eule, der W a l d k a u z, auf Amrum bisher nur wenige Male und kurzfristig bestätigt werden. Im Inselwald fehlt es an uralten Bäumen mit geeigneten Bruthöhlen. Gleiches gilt für den ebenfalls über fast ganz Europa verbreiteten S t e i …
zum ArtikelAusternfischer – Allerweltsvogel vor dem Absturz?
Insulaner und Inselgäste, die sich für die Inselnatur interessieren, schütteln die Köpfe! Seit einigen Jahren verkünden Biologen in Naturpublikationen, dass sich der Bestand des Allerweltsvogels Austernfischer an der deutschen Nordseeküste h a l b i e r t habe, und die jüngste “Rote Liste” über die Gefährdung von Tieren und Pflanzen, herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz, meldet den Austernfischer …
zum ArtikelHeinrich Andresen – ein “Super”mann des Fremdenverkehrs
Es gibt in Deutschland, ja vielleicht sogar in ganz Europa kaum andere Dörfer bzw. Ortschaften mit einer ähnlich aufregenden Gründungsgeschichte wie das Seebad Wittdün auf der Amrum Südspitze gleichen Namens. Und ebenso ist auch die nachfolgende Geschichte Wittdüns bis zur Gegenwart von Aufregungen nicht frei geblieben. Abenteuerlich ist auch die Entstehung des Ortes im Jahre 1889 durch den Amrumer …
zum ArtikelVor 60 Jahren: Orkanflut 1962 – Erinnerung eines Beteiligten und Betroffenen.
In den Tagen des 16. und 17. Februars 1962 zog ein Orkantief über die Nordsee, das sich zur größten Sturmflut des 20. Jahrhunderts entwickelte und schwere Schäden an der Küste und auf den Inseln und Halligen anrichtete. In Hamburg ertranken über 300 Menschen, der traurige Höhepunkt der wochenlang anhaltenden stürmischen Wetterlage. Der Verfasser, junger Familienvater, wohnhaft in einem wenige …
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AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum









