Georg Quedens

Wieder Füchse auf Amrum ?

Gerüchte und Gerede wollen seit einiger Zeit nicht verstummen, dass es auf Amrum immer noch oder schon wieder Füchse gibt. Jäger und Falkner, also Leute die einen Fuchs kaum mit einen flüchtigen Hund verwechseln dürften, melden mit Bestimmtheit die Sichtung eines “Rotrocks” und den Fund von typischer Fuchs-Losung (am Ende spitz zusammengedreht) und den nächtlichen Besuch an Luderplätzen (mit Fleischabfällen …

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Urwald in der Vogelkoje

Die Vogelkoje Meerum gehört noch vor dem Leuchtturm zur meistbesuchten Attraktion der Insel Amrum, vermutlich, weil Inselgäste auf Grund der Bezeichnung meinen, hier eine Art Vogelparadies zu finden, was in den Monaten von April bis August, wenn die Graugänse da sind, ja auch der Fall ist. Und manche werden erstaunt sein, wenn sie erfahren, dass es sich bei einer Vogelkoje …

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Heringsmöwen – Hauptbrutvogel auf Amrum

  Amrum ist die an Seevögeln reichste aller Nordseeinseln, mit insgesamt bis zu 15000 Brutpaaren in der Zeit zwischen April und August. Brutgebiete sind vor allem die Dünen der Amrumer Odde und das große, ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesene urtümliche Dünengelände auf der gesamten westlichen Inselhälfte von Wittdün über Nebel bis nach Norddorf. Von der genannten Brutvogelmenge aber hat eine Möwenart, …

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Öömrang üüb Oomram – Friesisch auf Amrum

Amrum ist eine nordfriesische Insel. So zeigen es die Landkarten und so nennt es das Lexikon. In den älteren Inseldörfern stehen noch etliche Friesenhäuser, und der Inselbesucher wundert sich über die fremdartigen Straßennamen mit der Verdopplung von Selbstlauten. Der „Öömrang Ferian“, hat Amrumer Verein, der sich um die Natur und Kultur der Insel bemüht, hat eines der alten Häuser in …

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„Notgeld“

Es ist nun fast hundert Jahre her, aber noch immer tauchen in etlichen Inselhäusern zwischen alten Fotos und Papieren die kleinen bunten Notgeld-Scheine auf, bei deren Anblick man eher an Monopoly-Spielgeld denken würde. Aber die Scheine hatten in der Zeit des 1. Weltkrieges bis hinein in die Inflationsjahre, also von etwa 1917/18 bis 1923, einen durchaus realen Zweck und beseitigten …

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Kommandeure und Kapitäne

Die Zeit von etwa 1600 bis 1914, dem Ausbruch des 1. Weltkrieges, war die bislang bedeutendste Periode in der Geschichte der Insel Amrum. Es war die Zeit des Walfanges, der “Grönlandfahrt“ und der Handels­seefahrt. In keiner anderen Weltengegend hat es jemals so viele See­fahrer, darunter bis hinauf in die höheren Ränge gegeben, wie auf den nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und …

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Bahnstation Wriakhörn

“Wriakhörn” heißt die Rundung der Amrumer Südwestküste – eine Inselausbuchtung mit hohen, urwüchsigen Stranddünen, Heidetälern und Moorsenken. Es handelt sich um eine relativ junge Landschaft, die sich erst nach Beginn der Zeitrechnung gebildet hat. Vor etwa tausend Jahren nämlich war der saaleeiszeitliche Geestblock eben südlich der Leuchtturmdüne zu Ende. Hier, an der Nordgrenze des FKK-Zeltplatzes, ist noch das abgerundete Kliff …

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Jahreswechsel – früher und heute

Schon im Frühherbst ist Weihnachten nicht zu übersehen. Erste Schokoladen-Weihnachtsmänner und andere Requisiten des Weihnachtfestes tauchen in hiesigen Geschäften sowie in bunten Werbeprospekten auf, die von der Post ins Haus getragen werden. Firmen und Vereine feiern schon im November, und Monate vor dem Fest stehen auch schon überall Tannenbäume zum Verkauf. Der Weihnachtsbaum war im alten Amrum aber noch gänzlich …

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Neues aus der Inselnatur

Das ungewöhnliche Wetter des Sommerhalbjahres 2018 hat seine Spuren auch in der Amrumer Vogelwelt hinterlassen. Während im vorigen Jahr eine anhaltende Periode mit kaltem Regen aus nörd­lichen Richtungen fast allen Jungvögeln das Leben kostete – darunter die erstma­lige Brut eines Löffler-Paares auf der Odde und einer Kornwei­henbrut in den Süddorfer Dünen, waren der­artige Verluste in der diesjährigen Brutzeit nicht zu erwarten. Von …

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Verrückte Brutplätze von Sturmmöwen und Austernfischern

Alle Seevögel (Ausnahme: Kormorane) sind Bodenbrüter. Möwen brüten häufig in “Kolonien”, wobei die Nester dann nur wenige Meter voneinander entfernt sind, so dass die Vögel oft miteinander streiten. Und Möwen bauen regelrechte, mit trockenen Halmen ausgepolsterte Nester, während sich Austernfischer und andere Limikolen meist mit einer schlichten Mulde für ihr Gelege begnügen, bzw. nur wenige Steine oder Muschelschalen als „Nestdekoration“ …

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