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Georg Quedens

Das Sterben der Eiderenten

Inselgäste und Insulaner sind in diesen Tagen betroffen aufgrund der zahlreichen toten Eiderenten, die ohne erkennbare Verlet­zungen oder Ölverschmutzungen gekennzeichnet am Strand und in der Insellandschaft zu finden sind. Auffälligerweise sind es fast ausschließlich Erpel im Prachtkleid un­mittelbar vor der Brutzeit. Es ist nicht das erste Mal einer solchen Erscheinung in der Amrumer Natur. Als am 29. Oktober 1998 der …

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100 Jahre Seezeichenhafen Amrum

Häfen sind in der Regel die Mittelpunkte von Inseln und Küsten­orten. Schiffe fahren ein und aus, und Fischkutter legen sich nach der Fangfahrt längseits. Es riecht nach Fisch, Tang und Teer, und Möwen fliegen hin und her. Hier liegen die Schiffe des Rettungswe­sens, der »Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger«, der Tonnenleger und andere Behördenfahrzeuge sowie Motorboote und Segel­schiffe des Wassersports. …

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Gerhard Martens – der Schiffsmaler von Amrum

In zahlreichen Stuben Amrums, aber auch in Amerika, befinden sich halbmetergroße Ölgemälde von Segelschiffen auf »Großer Fahrt«. Schiffe, als Zweimastschoner getakelt oder als Fünfmastvollschiffe, wie die »Preussen« der Hamburger Reederei Laeisz. Diese Schiffe waren unterwegs zur Westküste Südamerikas zu den Salpeterhäfen Iquique, Caleta Buena, Pisagua, Taltal und anderen. Dabei musste das berüchtigte Kap Hoorn umrundet werden, wo zahl­reiche Seefahrer aus …

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Straßennamen in Wittdün und ihre Geschichte

Mit den Straßennamen ist das so eine Sache. Wird eine Straße im Ort nach einer aktuellen gewichtigen Persönlichkeit, sogar nach einem Politiker oder Staatsmann benannt, muss damit gerechnet werden, dass sich Jahre später die Bewertung ändert, sobald die politischen Machtverhältnisse sich gewandelt haben. Dieses Problem, ganz kurzfristig Straßennamen auszuwechseln, ergab sich z.B. nach dem 1. Welt­krieg mit dem »Kaiser-Wilhelm-Kanal«, der …

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Das rätselhafte »Denkmal« auf dem Wittdüner Deich

Wanderer auf dem Deich am Nordufer zwischen Wittdün und dem Seezei­chenhafen bleiben nicht selten vor einem aus Feldsteinen aufgemau­erten Gebilde stehen, dessen Form zweifelsohne eine Art „Denkmal“ verrät, das hinsichtlich seiner Aussage jedoch keinen Zweck und Ursprung vermittelt. Und ebenso geheimnisvoll ist die kaum les­bare Inschrift auf der Binnenseite, “Ich. diene”, weil genauere Hin­weise fehlen. Diese bemerkenswerte Anonymisierung des Denkmales …

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Wettlauf in den Tod – eine Strandungstragödie 1863

Der 9. Dezember des Jahres 1863 war ein Schreckenstag für Amrum, der mit seiner Tragik noch über Generationen nachwirkte und erst im Jahre 1905 seinen Abschluss fand – wirkungslos für die Witwen und Waisen, die damals betroffen waren – vom größten Unglück, das jemals auf Amrum verzeichnet wurde. Im Tagebuch des Austernfischers Roluf Wilhelm Peters lesen wir un­ter dem Datum …

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Auf Spurensuche: Die Tragödie der norwegischen Bark »Ilma«, 1903

Im Spätsommer diesen Jahres besuchte das Ehepaar Liv Haug und Terje Auerdal aus Oslo die Insel Amrum, um die Stätten zu besuchen, die sie an den Tod ihres Urgroßvaters Gjert Olsen Björndal erinnern. Dazu gehörten der südwestliche Seebereich vor Amrum, der Kniepsand bei Wriakhörn, die Evangelische Ka­pelle in Wittdün und der Friedhof der St. Clemens-Kirche in Nebel. Geschehen war im November des …

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Naturparadies Norddorfer Marsch – Neuerscheinung: Nonnengänse

Die Marschenwiesen nördlich von Norddorf, im Westen umrahmt von Dünen und einem überwachsenen und überwehten Deich– und im Osten begrenzt von einem Asphaltdeich, der nach der großen Orkanflut 1962 errichtet wurde, sind  mit ihren Teichen und Wassergräben ein wahres Naturparadies – obwohl an Fläche kaum einen Quadratkilometer groß. In der herbstlichen Vogelzugzeit halten sich hier einige hundert Pfeifenten auf, die …

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